Mal ruhig, mal mitreißend

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04.11.08
Mal ruhig, mal mitreißend

Von: Christine Jäckel - Allgemeine Zeitung

400 Zuhörer beim Konzert des Gospelchores "Die Brücke" mit Danny Plett

Kraftvolle Botschaften mit viel Lebensfreude transportierten der Gospelchor "Die Brücke" und der Sänger und Komponist Danny Plett bei ihrem gemeinsamen Konzert in der Freien Christengemeinde.

Rund 400 Gäste hatte die Freie Christengemeinde beim gemeinsamen Konzert des Gospelchores Die Brücke mit dem Gaststar Danny Plett. Der Chor unter der Leitung von Susanne Thyroff stellte aber noch einen anderen besonderen Gast in den Mittelpunkt des Abends mit Liedern wie "Beautiful Savior, King of creation" nach dem deutschen Choral "Schönster Herr Jesus".

Vor einigen Jahren hat sich der Gospelchor aus dem Gemeindechor formiert, aus Spaß an der nordamerikanischen Kirchenmusik; allen 26 Chormitglieder ist außerdem die christliche Überzeugung gemeinsam. Temperamentvolle Stücke mit viel Dynamik, die so manchen Zuhörer buchstäblich vom Sitz rissen, gehörten zum Repertoire und ruhige Balladen, bei denen man im Publikum die berühmte Stecknadel fallen hörte.

Allezeit eine Bank sind die drei Musiker, die den Chor begleiteten: Michael Götz am Keyboard, Walter Reisgys am Bass und Jakob Krzysko erledigten ihre Arbeit versiert und mit großer Einfühlungsgabe. Wie es beim Gospel Tradition ist, suchte sich "Die Brücke" von Anfang an den großen Rückhalt im Zuhörerraum und bekam ihn auch, etwa bei der spontan von Thyroff eingeläuteten Gospelchorprobe für alle beim gemeinsam gesungenen "Great is he, who´s the king of kings".

Mitreißend interpretierte "Die Brücke" auch ein kraftvoll-rhythmisches A-cappella-Stück. Der Sänger und Songschreiber Danny Plett, der seit 1992 in Deutschland lebt, absolvierte nach seinem Konzert im April schon den zweiten Auftritt in der Freien Christengemeinde. Diesmal erlebte ihn das Publikum nicht nur als Solist, sondern auch zusammen mit dem Gospelchor.

Beseelt ist Plett von der Aufgabe, die gute Nachricht von Jesus Christus weiterzugeben. Etwa mit Stücken wie "Jericho", in dem der Künstler eine Verbindung zwischen der Kraft, die der Glaube vermittelten kann und den oft unlösbar scheinenden Problemen des Alltags herstellte. Eine Reihe von Plett-Stücken interpretierten "Die Brücke" und der Gast im zweiten Teil des Konzertes gemeinsam.


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